Geschichte

Altes Bild des Rebberges

Der Weinbau in der Region Wil, von Wil bis Bettwiesen hat Tradition.

Die Verbreitung des Weinbaus war im frühen Mittelalter noch weit grösser gewesen als heute, und reichte auch weiter östlich ins Fürstenland.

Seit 1445 ist der Weinbau in Bronschhofen und Wil auch aus historischen Dokumenten  belegt. Die Namen Wilberg und Burgstall tauchen dann auf.

Bis heute konnten von den ausgedehnten Reblagen von Zuckenriet über Wil bis Bettwiesen gerade noch kleinere Rebberge in Wil und Bronschhofen als letzte Bastionen einer langen Tradition erhalten werden. Dazu gehören auch die beiden Trotten in Wil und Bronschhofen.

Im Laufe der letzten 150 Jahre nahm die Rebfläche auf Grund der zunehmenden Umwandlung von Rebland in Bauland, Rebkrankheiten (1906) sowie Frostschäden (1955) stetig ab. 1896 umfasste der Bronschhofer Rebberg 10,2 ha und gehörte 58 Besitzern.

Heute umfasst der Bronschhofer-Rebberg ca. 35 Aren Blauburgundertrauben und knapp 20 Aren Regenttrauben. Der ortsbürgerliche Rebberg in Wil umfasst 85 Aren mit ca. 4000 Rebstöcken. Zusammen wachsen auf ca. 140 Aren Reben.

Produziert werden unter dem Label IP (integrierte Produktion) verschiedene Weine. Der Ertrag ist unterschiedlich, aber im Durchschnitt etwa 8’000 bis 10’000 l.

Die Weinberge werden im Auftrag der Ortsbürgergemeinde Wil von Rebwart Eduard Kümin gehegt und gepflegt.

Folgende Weinsorten gibt es im Angebot: Wiler Gold (Blanc de Pinot Noir), Wil Stadtwy (Pinot Noir), Bronschhofer (Pinot Noir), Cuvée Barrique (Pinot Noir, Regent), Weinbrand, Baronino (Portwein).

Der St. Galler Weinbau